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Gerd Stange: Das hugenottische Erbe

Am Ende des 2. Weltkriegs in den Trümmern Hamburgs geboren wächst Bernd in einem weiblichen Nest zwischen Großmutter, Mutter und Tante auf. Der männliche Bestimmer kehrt zwar früh zurück, aber entscheidend bleibt Bernds Liebe zur Oma, die eine schützende Hand über ihn hält. Sie hat sich nach dem 1. Weltkrieg mit ihrem Mann für eine bessere, freie Welt engagiert und auch dann noch ihr Reformhaus weitergeführt, als ihr Mann früh starb und sie mit drei kleinen Kindern nachblieb. Der Roman begleitet Bernd und seine Oma bis in die 70er Jahre vor dem Hintergrund der Hamburger Nachkriegsgeschichte. Am Ende verliert die Großmutter nicht nur das Reformhaus, sondern auch ihr Erinnerungsvermögen: Alzheimer heißt die Diagnose, die Bernd nicht akzeptiert. Er will herausfinden, wie es dazu kam, und begibt sich auf Spurensuche. Sie führt ihn zuerst nach Biel-Bienne in der Schweiz, wohin sich immer wieder Protestanten aus Frankreich retteten. Von dort reist Bernd zwei Jahrhunderte zurück in die Cevennen, eine hugenottische Hochburg Südfrankreichs, Seine Führerin wird die Elsässetin Christine, die sich in ihn verliebt.

Roman von Gerd Stange
ISBN 978-3-943446-61-6
182 Seiten
Preis: € 17

Gerd Stange, geboren 1944 in Hamburg, 1975 Dozent am Romanischen Seminar in Hamburg, seit 1979 in der freien Erwachsenenbildung. 1997 Aufbau eines Kulturzentrums in Südfrankreich gemeinsam mit Astrid Schmeda. Seit 2000 wieder Übersetzer. Seit 2010 Verleger und Schrifuteller in der Edition Contra-Bass.. Homepage: www.gerhardstange.de